Robert Mapplethorpe
Fotograf
* 04.11.1946 - † 09.03.1989
Zitat
Ich fing an zu verstehen, dass Fotografie Kunst sein könnte.
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Vita
Er wurde 1946 als drittes von sechs Kindern einer katholischen Arbeiterfamilie in Floral Park in Queens (NYC) geboren. Nach seinem Studium der Malerei am Pratt Institute in Brooklyn wandte er sich, nach seiner ersten plastischen Arbeit, der Photographie zu. Zunächst fertigte er Collagen aus alten Photos. 1970 zog er mit Patti Smith, mit der ihn eine enge Freundschaft verband, in das Chelsea Hotel. 1972 begann er selbst mit einer Polaroid zu photographieren.
Ab Anfang der 80er wird er von einem größeren Publikum wahrgenommen, zuerst in NYC. Viele Persönlichkeiten lassen sich porträtieren, unter anderem Warhol, Richard Gere und Glenn Close. Die Mehrzahl seiner Aufnahmen entstanden in seinem eigenen Studio oder in einem der unzähligen New Yorker Lofts. Dabei sind seine Aufnahmen stets schlicht, vor weißem oder schwarzem Hintergrund fotografiert.
Ab Mitte der siebziger Jahre folgen zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. die documenta 6 (1977). Kurz bevor er am Morgen des 9. März 1989 in einem Bostoner Krankenhaus an den Folgen einer AIDS-Infektion starb, widmete ihm das Whitney Museum in New York eine Retrospektive.
Warum mein Mentor?
...ich stand im NY Guggenheim minutenlang fasziniert vor seinen Bildern.